Ismail Kadare  

 

Über den Autor
Chronik in Stein
Der zerrissene April
Der Schandkasten
Konzert am Ende des Winters
Doruntinas Heimkehr
Die Brücke mit den drei Bögen
Der Palast der Träume
Der General der toten Armee
Das verflixte Jahr
Der Nachfolger
Spiritus
Der Raub des königlichen Schlafs
Ein folgenschwerer Abend
Die Pyramide
Die Schleierkarawane
Erzählungen
Gedichte
Essays
 

Wir befinden uns im Jahr 1378, die türkische Armee ist auf dem Vormarsch nach Albanien, mit ihr stößt das osmanische Reich an die Grenzen Europas. Dort, wo seit Jahrhunderten ein Kahn über die Bösen Wasser führt, soll nun eine Brücke die beiden Ufer miteinander verbinden. Die Konkurrenz der ortsansässigen Fährunternehmer mit den zugereisten Straßen- und Brückenbauern erschwert ihre Fertigstellung. Immer wieder gefährden Sabotageakte die Statik der Brücke. Wandernde Sänger rufen den Beteiligten die "Legende vom Einmauern" ins Gedächtnis und bald ist klar; ein Blutopfer muß her, nur ein Menschenopfer kann den Abschluß der Bauarbeiten bewirken. Die Brücke mit den drei Bögen stellt erzählerisch die Verbindung zwischen dem wirklichen und dem mystischen Albanien her. Legende und Gegenwart vereinen sich darin archetypisch zu einem weiteren, bislang in Deutschland nicht gekannten Mosaiksteinchen im Kosmos des albanischen Rhapsoden Kadare.

 

Klappentext

 

Leseprobe

Der Beginn des Romans, veröffentlicht in der Neuen Zürcher Zeitung vom 31.7.2002

Rezensionen

Wiener Zeitung vom 3./4.1.2003

NDR über
Die Brücke mit den drei Bögen

     
     

www.joachim-roehm.de · Albanische Literatur in deutscher Übersetzung